„Dein Becher macht den Unterschied“ – Aktion gegen Pappbecher

„Dein Becher macht den Unterschied“.

Das stand in bunt geschrieben auf einem Schild, das Umweltaktivisten Anfang Mai in Aachen bei einer Müllaktion positionierten und damit Stellung bezogen. Wozu, das ist klar: Pappbecher schaden der Umwelt und sind alles andere als umweltfreundlich.

Zwar gibt es Momente, wo es nicht anders geht und es keine Alternative zu Einweg-Kaffeebechern to go gibt. Doch wird es auch langsam Zeit, dass mehr wiederverwendbare Thermo-Kaffeebecher to go das Straßenbild füllen und ein neues Zeichen setzen.

Definitiv umweltfreundlicher: Mehrweg-Kaffeebecher to go wie der Contigo Westloop
Definitiv umweltfreundlicher: Mehrweg-Kaffeebecher to go wie der Contigo Westloop

Nicht nur, dass die Becher – wie der Contigo Westloop oder der Emsa Travel Mug – inzwischen immer handlicher, leichter und isolierstärker werden. Auch bekannte Ketten wie Starbucks fördern nun den wiederverwendbaren Kaffeebecher to go, indem sie Kunden belohnen, die ihre eigenen Becher zum Wiederbefüllen mitbringen. Eine schöne Aktion.

2,8 Milliarden Einweg-Pappbecher werden hierzulande im Jahr verbraucht, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH), wie der Artikel über die Müllaktion in der Aachener Zeitung verrät. Dafür seien 64.000 Tonnen Holz, 1,5 Milliarden Liter Wasser sowie 11.000 Tonnen Kunststoff notwendig. Dazu noch eine Menge an Energie, die reichen würde, um eine Kleinstadt zu versorgen. Laut DUH ist ein Recycling der Einweg-Kaffeebecher to go kaum möglich aufgrund der inneren Beschichtung der Becher.

Unter Beschuss: Papp-Kaffeebecher to go
Unter Beschuss: Papp-Kaffeebecher to go

Für die Müllaktion Anfang Mai in Aachen hätten die Umweltaktiviten laut Zeitungsbericht 5 Stunden lang Hunderte von Pappbechern eingesammelt. Dann hätten sie die Einweg-Kaffeebecher to go vor dem Campus der RWTH Aachen ausgeschüttet mit Plakaten mit Aufschriften wie „Bring your own cup“. Eine Alternative zu den umweltunfreundlichen Einweg-Kaffeebechern to go sind die Mehrweg-Kaffeebecher to go, die wir euch in unserem Test vorstellen.

Die Aktion ist nicht die einzige in der Richtung. Bereits Anfang des Jahres machte die Meldung die Runde, dass die Stadt Hamburg keine Alu-Kapseln mehr aufkauft. Die in Kaffeemaschinen gerne verwendeten Kapseln sind ebenfalls alles andere als umweltfreundlich.

Den ganzen Artikel zur Aachener Müllaktion könnt ihr hier nachlesen.

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