Kaffeebecher to go aus Bambus im Test: Wie gut & umweltbewusst sind sie?

Bambus Kaffeebecher*Update Januar 2019*

Der Mehrweg-Kaffeebecher to go aus Bambus ist in den letzten Jahren als Alternative zum Einweg-Pappbecher populärer geworden. Einst noch ein Geheimtipp, spricht sich der Bambus-Trend nun immer mehr herum.

Doch es stellen sich Fragen, über die wir hier sprechen wollen:

  • Wie gut haben sich die Bambus-Kaffee-to-go-Becher im Test geschlagen?
  • Was gibt es für Ausführungen?
  • Wie gut sind die selbstbedruckbaren Bambus Becher, z.B. von Grafik-Werkstatt?
  • Und sind sie wirklich umweltbewusst?

Einleitung: Warum überhaupt Bambus-Becher

Als Kaffeeliebhaber haben Sie sicherlich mit Spannung die Diskussionen um den Kaffeebecher to go verfolgt. Dieser wird ja für gewöhnlich nach dem einmaligen Benutzen in die nächste Mülltonne geworfen.

Hierdurch entstehen jährlich Tonnen an Abfall, die nicht sein müssten. Aus diesem Grund haben sich bereits viele Cafés und auch diverse Umweltämter einiges einfallen lassen, um dieses Problem zu lösen.

Überblick: Dies sind die beliebtesten Bambus-Kaffeebecher-Varianten

Im Trend & gut für den Planeten: Mehrweg Bambus-Kaffeebecher to go

Eine der Ideen lautet: Einen wiederverwendbaren Kaffeebecher entwerfen, der des Öfteren mit neuem, frischen Kaffee aufgefüllt werden kann. Ein Ergebnis aller Überlegungen stellt der Kaffeebecher to go aus Bambus dar.

Immer beliebter werden diese Alternativen zum Pappbecher nun glücklicherweise. Sie punkten auch ordentlich:

  • Umweltfreundlich
  • Lange Lebenszeit
  • Spülmaschinengeeignet
  • Schnell trocknend
  • Stabil
  • Naturnah
  • Unbedenklich in Puncto Hygiene

Der Bambus-Becher präsentiert sich auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Kaffeebecher to go: Auf dem Becherkörper, der 300 Milliliter aufnehmen kann, sitzt ein größerer, auffallender Deckel. Den eigentlichen Unterschied sieht man nicht sofort: Der Original Hipster Kaffebecher to go besteht aus Bambus, einem nachwachsendem Rohstoff.

Auf diese Weise nimmt der Hersteller auf zweifache Weise Rücksicht auf die Umwelt. Das Besondere an diesem wiederverwendbaren Kaffeebecher to go ist die Tatsache, dass er auch von der Spülmaschine gespült werden darf. Damit aber noch nicht genug, denn weitere sinnvolle Eigenschaften werden Sie bei diesem Becher begeistern: Er ist geruchs- und geschmacksneutral.

Umweltfreundlich & aus einem nachwachsenden Rohstoff: Kaffeebecher to go aus Bambus

Sie können im Übrigen aus vielen verschiedenen Motiven wählen. Ungewöhnliche Designs gehen zweifelsohne als Retro-Look durch und andere wiederum wecken mit Sicherheit auch bei Ihnen die Reiselust. Schlendern auch Sie mit diesem Kaffeebecher to go Bambus wie die Gilmore Girls durch Ihre Stadt und beweisen Sie, dass Sie sich stets auf dem aktuellsten Stand befinden.

Denn unter allen wiederverwendbaren Kaffeebecher to go sind diejenigen aus Bambus derzeit am beliebtesten. Apropos Beliebtheit: Eventuell erreichte der Original Hipster Kaffebecher to go aus Bambus seine hohe Beliebtheit, weil er einen unsichtbaren Ring aus Gummi trägt, der Sie vor dem Verbrennen schützt. Eines ist mit diesem Kaffebecher to go aus Bambus jedoch immer garantiert: Sie werden mit diesem außergewöhnlichen Design überall auffallen.

Nicht nur alles gut – ein Überblick über kritische Stimmen zum Bambus-Becher

Dass Mehrweg-Becher (aus Bambus) sinnvoll sind, ist ja inzwischen überall durchgesickert. Dennoch gibt es auch Stimmen, die die Lobeshymnen auf die Bambus-Becher bremsen. Wieso? Das möchten wir hier zeigen:

  • Obwohl aus Bambus, bestehen die Becher dennoch zum Teil aus Kunststoff – was dem Verbraucher oft nicht mitgeteilt wird. Und das sogar bis zu 30% im Extremfall, wie die Taz schreibt
  • Wenn der Bambus-Becher nach ein paar Hundert Kaffee-Füllungen sein schönes Aussehen verliert, ist er nach diesem SWR-Artikel ein Fall für den Müll und die Verbrennungsanlage – kein Pluspunkt und eher ein Argument für Klassiker wie Emsa
  • Utopia.de moniert, dass Bambus-Becher aufgrund ihres Melamin-Anteils nicht gerade empfehlenswert sind, da dieser bei über 70 Grad – und so warm wird Kaffee – vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nicht mehr uneingeschränkt empfohlen werden kann